Ratgeber
Arbeitszeugnis: Formulierungen entschlüsseln
Von „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“ bis „bemüht“: Was Zeugnisnoten wirklich bedeuten und wann Sie widersprechen.
Arbeitszeugnisse sprechen in Codes: Wohlwollend muss es klingen, wahr muss es sein – dazwischen liegt die Notenskala.
Die Notenskala
- Sehr gut: „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“ – mehr geht nicht.
- Gut: „stets zu unserer vollen Zufriedenheit“ – der Standard für gute Leistung.
- Warnsignale: „bemüht“, „im Großen und Ganzen“ oder fehlende Dankesformel.
Prüfen und widersprechen
- Vollständigkeit: Aufgaben, Dauer, Verhalten und Dank gehören dazu.
- Fristen: Widersprechen Sie schriftlich – am besten innerhalb von Wochen.
- Neues Zeugnis: Bei Wechsel immer ein qualifiziertes Zeugnis verlangen.
Legen Sie Zeugnisse sortiert in der Bewerbungsmappe ab – aktuellstes zuerst.
Häufige Fragen
Einfaches oder qualifiziertes Zeugnis?
Qualifiziert: Es bewertet Leistung und Verhalten, nicht nur Daten.
Schlechtes Zeugnis anfechten?
Ja – wohlwollend und wahr ist der Maßstab, nicht das Ermessen des Chefs.