Ratgeber
Bewerbung nach Kündigung: Souverän neu starten
Kündigung einordnen ohne zu lügen: Aufhebungsvertrag, Arbeitszeugnis und die Frage nach dem Grund im Gespräch.
Eine Kündigung ist ein Ereignis, kein Urteil. Wer sie kurz einordnet und nach vorn schaut, nimmt ihr die Macht.
Im Lebenslauf
- Neutral formulieren: Das Enddatum steht kommentarlos im Verlauf – kein Grund.
- Zeugnis sichern: Ein gutes Arbeitszeugnis wiegt schwerer als jede Erklärung.
- Nahtlos wirken: Lücken direkt mit Suche oder Weiterbildung füllen.
Im Gespräch
- Kurz und ehrlich: Ein Satz zum Was, dann zum Was-jetzt.
- Keine Schuldzuweisung: Wer den alten Arbeitgeber schont, wirkt souverän.
- Gelernt nennen: Was Sie mitnehmen, interessiert mehr als was war.
Arbeiten Sie mit Fassungen: Eine Version betont Stärken, die andere erklärt den Übergang.
Häufige Fragen
Kündigungsgrund nennen?
Im Lebenslauf nie, im Gespräch kurz und sachlich auf Nachfrage.
Aufhebungsvertrag erwähnen?
Nein – das ist Verhandlungssache zwischen Ihnen und dem alten Arbeitgeber.